„Wendehals“ Papai schreibt sich plötzlich langjährige WIFF-Forderung nach Alkoholverbot auf dem Franz Jonas-Platz auf seine Fahnen…

Noch am 4. April 2018 hatte der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Papai (SPÖ) veranlasst, dass ein WIFF-Antrag betreffend die Erlassung eines Verbotes der Konsumation alkoholischer Getränke in der Öffentlichkeit auf dem Franz Jonas-Platz trotz Protesten von WIFF, FPÖ und ÖVP nicht zur Beschlussfassung durch das Bezirksparlament zugelassen wurde. Wenige Wochen später, nachdem er von der Zustimmung seines Parteigenossen und möglichen Häupl-Nachfolgers Ludwig zu einer solchen Maßnahme auf dem Praterstern offensichtlich überrascht worden war, rudert Papai jetzt zurück.

„Plötzlich schwenkt er auf den langjährigen WIFF-Kurs ein und lässt sich sogar mit einem entsprechenden Schild für ein Alk-Verbot vor dem Floridsdorfer Bahnhof fotografieren. Selbstverständlich sind wir froh, dass der Bezirksvorsteher endlich auch den Forderungen Zehntausender täglicher Passanten und der Geschäftswelt auf dem Franz Jonas-Platz nachkommen will – Papais Vorgangsweise zeigt aber deutlich, dass er den Anforderungen an einen Bezirkschef kaum gewachsen ist“, so die beiden WIFF-Bezirkspolitiker Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald und erinnern etwa an die sensationelle Beach-Volleyball-WM auf der Donauinsel.

Auch damals hat Papai die Bemühungen von WIFF für eine Austragung dieses weltweit im TV samt täglicher Wien-Werbung ausgestrahlten Events in Frage gestellt und wurde erst nach entsprechenden Rügen seitens der Stadtregierung zu einem „vehementen Fürsprecher“ der Veranstaltung. „Aber: Ende gut, alles gut – lassen wir halt das Sprichwort „Man wird ja noch g’scheiter werden dürfen“ für BV Papai wieder einmal gelten“, so Schimanek und Turtenwald abschließend.