Werbeverzicht: Unsaubere Methoden der Propektverteiler – Werbeverzichtkleber werden von den Briefkästen einfach abgekratzt

Mit unsauberen Methoden gehen immer häufiger zumindest in Floridsdorf tätige Propektverteiler vor. Um ihre oft unerwünschten Hefte und Flugblätter an die Frau oder den Mann zu bringen, riskieren sie Konflikte mit dem Gesetz und legen Hand an an fremdes Eigentum.

 
In immer mehr vor allem großen Wohnhäusern müssen die Bewohner feststellen, dass von ihren Briefkästen die dort angebrachten Werbeverzichtkleber einfach abgekratzt wurden, um möglichst rasch sehr viel Werbematerial verarbeiten zu können. In den Fächern – und ‚dank‘ rücksichtsloser Hausbewohner leider oft auch in den Gängen – häuft sich dann die ungeliebte Werbeflut.
 
„Wir verzichten auf Werbung, damit unser Brieffach nicht regelmäßig übergeht und die Prospekte herausragen. Wohl ein Anreiz für manche zwielichtige Ganoven anzunehmen, dass der Briefkasteninhaber nicht zu Hause ist und man ungestört einbrechen kann“, so zwei Beschwerdeführer zu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.
 
Dieser warnt vor Gleichgültigkeit: „Wer Prospektverteiler beim Abkratzen von Werbeverzichtklebern beobachtet, sollte zumindest nachher feststellen, um welche Prospekte es sich handelt.
Danach kann man sich gerne bei WIFF unter E-mail: office@wiff21.at unter Angabe der Telefonnummer melden. Wir werden dann versuchen, die für die Verteilung verantwortliche Firma zu eruieren und zu kontaktieren“, so Schimanek. –
 
Zugleich appelliert WIFF an die größte auf dem Markt tätige Verteilerfirma FEIBRA, eine Tochter der Post, ihre Verteiler vorsorglich dazu anzuhalten, derartige – noch dazu gesetzwidrige – Praktiken unbedingt zu unterlassen.