Werndlgasse: Anrainerproteste gegen rasende ÖBB-Mitarbeiter

Obwohl die Werndlgasse im Bereich ab der Einmündung Lottgasse in Richtung ÖBB-Gelände nur einbahnig – allerdings in beide Richtungen! – befahrbar ist, gleichen dieses Teilstück zwischen den Gemeindebauten Werndlgasse 11–19 und 14 – 18 und die restliche in der Folge als Einbahn geführte Werndlgasse an Werktagen zwischen 16 und 16.30 Uhr oftmals einer Rennstrecke in Richtung Brünner Straße.

Zu diesem Zeitpunkt verlassen nämlich einige ÖBB-Mitarbeiter ihren nur über die Werndlgasse erreichbaren Arbeitsplatz. „Und zwar mit ihren Autos – und ziemlich schnell unterwegs sind sie auch!“, so zwei Anrainer beim WIFF-Lokalaugenschein, bei dem sich WIFF-Bezirksrätin Jasmin Turtenwald von der absoluten Richtigkeit dieser Aussagen überzeugen konnte. „Wer zwischen vier und halbfünf Uhr von der Lottgasse nach rechts in die Werndlgasse einbiegt, lebt tatsächlich gefährlich. Denn die meist jungen ÖBB-Mitarbeiter durchrasen das kaum 200 Meter lange, einbahnige Teilstück und ebenso die Einbahnführung zur Brünner Straße  mit weit überhöhter Geschwindigkeit“, so die WIFF-Bezirkspolitikerin und appelliert an die dortige ÖBB-Werksleitung: „Man kann nicht an jeder Ecke Polizeibeamte postieren, aber seitens der ÖBB könnte man durchaus entsprechend deutlich auf die Raser einwirken“.