Wie immer kurz vor Wahlen: Die Parteien überschlagen sich geradezu mit ihren „bürgernahen“ Aktivitäten

Immer dann, wenn Wahlen vor der Tür stehen, überbieten einander die sogenannten „Großparteien“ mit ihren Aktivitäten. Und in millionenteuren Inseraten – um unser Steuergeld, versteht sich – wird beschworen, was man denn nicht alles für die Bürger zu tun gedenkt, wenn das „Kreuzerl“ nur im „richtigen Feld“ gemacht werde. Dass mit solchen Millionenaufträgen auch zahlreiche wohlwollende redaktionelle Artikel gekauft werden, sei nur nebenbei erwähnt. Geradezu virtuos auf dem Klavier zeigt sich hier Wohnen-Stadtrat und Floridsdorfer SP-Spitzenkandidat Ludwig mit der Sonate „Steuergeld für Eigenwerbung“…

„Das ist stets alles vor der Wahl. Danach ging zumindest bisher in Bezirk und Rathaus alles so weiter wie zuvor. Am 11. Oktober wird sich jedenfalls zeigen, ob sich die Wienerinnen und Wiener auch weiterhin auf der Nase herumtanzen lassen wollen“, sagen die beiden WIFF-Spitzenkandidaten Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. Sie erhoffen sich mit einer ausgewogenen Kandidatenliste für WIFF nicht nur einen deutlichen Mandatszuwachs im Bezirksparlament sondern durch Erreichen eines Grundmandates (ca. 7000 Stimmen sind erforderlich) auch den Einzug als „Unabhängige Stimme Floridsdorfs“ in den Wiener Gemeinderat.

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Immer am Ball, immer beim Bürger: Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald .– Fotos: Joschi Tuczai.

„Wir haben kein Geld für teure Plakatserien, unsere wenigen Plakate verdanken wir ausschließlich Sponsoren. Und Wahlwerbung – wenn man so will – betreibt WIFF ja bereits seit fünf Jahren durch unsere und die Arbeit unserer WIFF-Mitstreiter im Bezirk“, so Schimanek und Turtenwald. Sie sind nicht zuletzt auch ein wenig stolz, dass diese Aktivitäten u. a. durch zahlreiche Berichte in der Tagespresse anerkannt werden. Immerhin konnte WIFF für den Bezirk seit Jahren stets mehr Zeitungspräsenz verzeichnen, als alle übrigen im Bezirk vertretenen Parteien zusammen.

„Natürlich werden wir uns auch in den kommenden fünf Jahren von keiner anderen Partei vereinnahmen lassen, sondern weiterhin unsere Ohren an den Lippen der Bevölkerung haben. Und statt großspuriger Versprechen und Ankündigungen nach dem Muster unserer Mitbewerber sagen wir von WIFF: ‚Wir machen weiter wie bisher!‘. Auch wenn dies von manchen Politruks als ‚Drohung‘ verstanden werden dürfte“, so die beiden WIFF-Spitzenkandidaten abschließend.Ostern1-2014