Wieder ein Erfolg für WIFF: Lebensgefährliche Baustellenausfahrt wurde entschärft

Wieder ein Erfolg für WIFF: Lebensgefährliche Baustellenausfahrt wurde entschärft. Offen bleibt die Frage: Wer hat diese Falle genehmigt.
Wochen lang stellte in der Gerasdorfer Straße 38 eine über den Gehsteig gezogene betonierte Baustellenausfahrt vor allem für Behinderte und  ältere Menschen eine gefährliche Falle dar. „Ein Rollstuhlfahrer ist beim Passieren dieses gepfuschten ‚Bauwerks‘ mit seinem Gefährt kopfüber nach hinten auf den Gehsteig gestürzt. Zum Glück ging das mit einer Beule und Abschürfungen ab“, erzählte ein Anrainer am WIFF-Telefon.
„Bei unserem Lokalaugenschein war die Gefahrenstelle noch dazu mit Schnee bedeckt, ebenso der Gehsteig entlang der Baustelle. Hier kann man wirklich nur von Glück reden, dass nichts Schlimmes passiert ist“, sagt dazu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.

Dank der Aktivitäten des von uns informierten „Büro für Sofortmaßnahmen der Stadt Wien“ und der Mithilfe des Vorsitzenden der Floridsdorfer Verkehrskommission, Josef „Pepi“ Fischer, konnte der Bauträger der dort geplanten Wohnhausanlage – so Schimanek – angehalten werden, sofort für Abhilfe zu sorgen. Seit kurzem ist die ehemalige Gefahrenstelle auch für Rollstuhlfahrer wieder problemlos zu passieren.

„Letztlich bleibt nur noch die Frage offen, welche Person des Magistrats für die Genehmigung der Baustellenausfahrt in dieser Form verantwortlich zeichnete. Denn behördlich genehmigt wurde der gefährliche Betonstreifen tatsächlich“, so Schimanek abschließend.
(Die  Bilder zeigen die Betonüberfahrt vor und nach der Entschärfung).

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