Wien – die NUMMER 1 DER WELT! – WIFF: „Floridsdorf ist Wiens NUMMER 1!“

Wenn internationale Agenturen und Magazine unsere Heimatstadt Wien Jahr für Jahr zur Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität küren, kann wohl die gesamte Bevölkerung ob dieses Lobes mächtig stolz sein. Und auch der „hohen Politik“ sei ein wenig Schulterklopfen zugestanden.

Die Damen und Herren der Stadtregierung und deren Vorgängergenerationen der letzten Jahrzehnte sollten aber dennoch gehörige Demut walten lassen. Denn diese uns international zugedachten positiven Attribute basieren in der Hauptsache auf der herrlichen Lage der Bundeshauptstadt, unserer vielfach gelebten Kultur und deren auch baulichen Erbstücken. Und dafür kann die Politik – egal welcher Farbrichtung – nun wirklich nichts. Gäbe es nämlich eine weltweite Städtechronik der Skandale, würde Wien bestenfalls im Mittelfeld zu finden sein.
 
WIFF–Wir für Floridsdorf hat angesichts des jüngsten internationalen Lobes für Wien die einzelnen Wiener Bezirke „in Sachen Lebensqualität“ einmal genauer unter die Lupe genommen. „Bei aller Befangenheit, die man uns zuschreiben mag: Floridsdorf ginge bei einer Bewertung unabhängiger Juroren mit Sicherheit als die Nummer 1 aller Wiener Bezirke hervor. Wer hat etwa die Donau, die Donauinsel, die Alte Donau, den Wasserpark, die Hänge des Bisamberges oder die vielen ausgedehnten Siedlungsgebiete sozusagen ‚auf einem Fleck‘?
 
Umso wichtiger ist es daher, Floridsdorf als Grünbezirk zu erhalten und gegen weitere Bodenversiegelung und Beton noch entschiedener als bisher aufzutreten!“, so die beiden WIFF–Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald, die auch einen eindringlichen Appell an die Wiener Stadtregierung richten: „Deponieren Sie ihren derzeitigen Wahlspruch ‚Floridsdorf und Donaustadt müssen weiter wachsen‘ raschest im nächstgelegenen Papierkorb und transferieren sie einen Großteil der Wohnbauförderungsmillionen deutlich großzügiger als bisher in die Sanierung samt Dachbodenausbau auch des privaten Althausbestandes der Stadt. Zehntausende Hauseigentümer würden ein solches Angebot mit Freude annehmen und sich dafür gerne zur Einhaltung einer Mietzinsobergrenze und sogar zu einem Teilvergaberecht für die Stadt Wien bereit erklären. Damit würde man auch der immer deutlicher spürbar werdenden ‚Innenstadtflucht‘ und einer darauf folgenden Verslumung entgegenwirken und zudem eine verbesserte Optik der Bezirke erreichen“.