Wien steuert auf über zwei Millionen Einwohner zu – Floridsdorf muss Grünbezirk bleiben

Wien steuert auf über zwei Millionen Einwohner zu, Bevölkerungszahl steigt auch in Floridsdorf deutlich an. WIFF – Wir für Floridsdorf: „Gerade deshalb muss Floridsdorf als Grünbezirk erhalten bleiben!“

In den nächsten 20 Jahren wird sich die Einwohnerzahl in Wien auf rund 2,04 Mio Menschen erhöhen. Diese Hochrechnung präsentierte Vizebürgermeisterin Brauner (SP) kürzlich im Rahmen einer Pressekonferenz mit dem Hinweis „Wien ist auf dem Weg zur euopäischen Metropole“… – Auch in Floridsdorf wird sich die Zahl der Einwohner binnen 20 Jahren deutlich erhöhen. Laut Experten von derzeit 149.962 auf 172.580 Einwohner.
Bei WIFF – Wir für Floridsdorf läuten ob solcher Vorhersagen die Alarmglocken. „Es ist schon klar, dass es auch bei uns in Floridsdorf zu einem Anstieg der Einwohnerzahl kommen wird. Umso besser müssen wir darauf achten, dass die Verantwortlichen im Rathaus in Übereinstimmung mit den ausschließlich rot&schwarz orientierten Wohnbaugesellschaften nicht ihre begierigen Hände nach unseren weitläufigen Grünräumen ausstrecken. Vielmehr müssen wir alles daran setzen, dass Floridsdorf ein lebenswerter Grünbezirk bleibt“, sagen die beiden WIFF-Bezirksräte  Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. Es müsse auch Schluß damit sein, auf engstem Raum möglichst viel Wohnkapazität zu errichten.
„Baulücken sollen durchaus geschlossen werden wie etwa derzeit an der Brünner  Straße / Katsushikastraße, wenn man aber in Donaufeld auf den ehemaligen Gärtnergründen statt angedachter 1.000 seltsamer Weise mit Zustimmung der Grünen nunmehr gleich 8.000 Wohnungen bauen will, ist das nicht nur kontraproduktiv, sondern geradezu menschen- und umweltverachtend. Offenbar haben sich die Grünen das von der SPÖ  ‚abkaufen‘ lassen“, so die beiden Bezirkspolitiker.

WIFF-Appell an Bürgermeister Häupl&Co.:
Stellen Sie doch endlich akzeptable Sonderförderungen für die Sanierung auch privater Miethäuser zur Verfügung, sofern sich die Hausbesitzer dazu verpflichten, danach einen Teil der adaptierten Wohnungen zu sozialen Mieten der Stadt Wien zur Vergabe zur Verfügung zu stellen. Eine solche Maßnahme würde – ähnlich wie in den deutschen Ostländern nach der Wende – eine spürbare Entlastung des Wiener Wohnungsmarktes zur Folge haben und zur Bewahrung erhaltungswürdiger Bausubstanz beitragen.
 
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Bildtext:  Solche Häuserschluchten werden in manchen Ländern bereits gesprengt.
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Bildtext:  Ansicht des Bereiches zwischen Donaufelder Straße und Obere alte Donau
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Bildtext:  Felder an der Dr. Nekowitsch-Straße in Strebersdorf