Wien-Wahl: Keine Gesichtskontrollen, desolate Infrastruktur – Ostanatolien lässt grüßen…

Hunderttausende Wahlberechtigte haben bisher die Möglichkeit genutzt, Ihre Stimmen zur Wien-Wahl 2020 per Wahlkarte bereits vorzeitig in den Amtshäusern der jeweiligen Bezirke abzugeben.

So auch im Floridsdorfer Amtshaus Am Spitz. WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek hat hier das Prozedere mehrere Tage hindurch beobachtet und kommt zu dem Schluß: „Während österreichische Wahlbeobachter in eigenen Kommissionen immer wieder Wahlen in anderen Ländern hinsichtlich ihres korrekten Ablaufes unter die Lupe nehmen, scheint in Wien – zumindest aber bei uns in Floridsdorf – der Spruch zu gelten: ‚Alles ist möglich‘. Die Wahlkarten werden den Leuten zwar gegen Vorweis eines Personalausweises ausgehändigt, aber ohne die kurze Abnahme der Coronamaske zu verlangen. Somit also ohne jede Gesichtskontrolle zwecks Vergleichs mit dem Ausweisfoto…
 
Die Wahlzellen selbst stehen, uneingesehen von den Kommissionsmitgliedern, auf dem Gang. Ein Leichtes also, die Wahlzelle zu zweit zu betreten und etwa des Lesens und Schreibens unkundigen Personen, wie dies speziell bei türkischen Migranten oftmals der Fall ist, sozusagen die Hand zu führen“.
 
Und der WIFF-Bezirkspolitiker schließt mit der bezeichnenden Feststellung: „Wir sind offenbar bereits in Ostanatolien angekommen…!“.