Wiener Linien jubeln: 163.000 Schwarzfahrer erwischt WIFF: „Viel zu wenig, weil zu wenig Kontrollen erfolgen!“

163.000 Schwarzfahrer gingen den Wiener Linien im vergangenen Jahr ins Netz. Es darf gejubelt werden…

„In Wahrheit könnte man diese Zahl verdoppeln und verdreifachen, würden die Kontrollen entsprechend ausgeweitet“, sagt dazu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek und stellt fest: „Wenn man fast ausschließlich zu jenen Zeiten Kontrollen durchführt, in denen die arbeitende Wiener Bevölkerung unterwegs ist, wundert einen die geringe Zahl der Erwischten nicht. Denn diese Leute haben fast immer gültige Fahrausweise. Um das Schwarzfahren wirklich einzudämmen, müssten weitaus mehr Kontrollteams und vor allem ganztägig im Einsatz sein“.

Gleiches gilt laut Schimanek etwa auch für den Suchtgiftbereich: „Hier könnte die Zahl der Festnahmen ebenfalls deutlich höher sein. Je mehr Kontrollen, umso mehr Dealer gehen der Polizei ins Netz. Angesichts der Personalpolitik bei der Exekutive wird das aber wohl noch längere Zeit ein Wunschdenken bleiben. Zudem dürfte dieTatsache, dass festgenommene Dealer von der Justiz oft schon nach kurzer Zeit wieder auf freien Fuß gesetzt werden, den Aktivitäten der Polizei nicht gerade förderlich sein“.