„Wiener Lockdown“ bis 2. Mai – WIFF: „Haben Ludwig und seine SPÖ Angst vor dem traditionellen Mai-Aufmarsch?“

Seit Bürgermeister Ludwig (SPÖ) die Verlängerung des „Lockdowns“ für Wien bis zum 2. Mai angeordnet hat, werden die Stimmen immer lauter, die da meinen, der Wiener Bürgermeister und SPÖ-Parteiobmann habe diesen ursprünglich für 18. April vorgesehen gewesenen Termin nur deshalb so weit erstreckt, um seiner Partei den traditionellen 1. Mai-Aufmarsch vor dem Wiener Rathaus und damit die unweigerlich zu erwartenden Trillerpfeifenproteste und andere lautstarke Unmutsäußerungen zu ersparen. Tatsächlich dürften den Parteigranden solche Vorfälle von den jüngsten Maiaufmärschen ja nur zu gut bzw. schlecht in Erinnerung geblieben sein. Zudem war zuletzt bis ins Rathaus durchgesickert, dass sich heuer auch zahlreiche Bürgerinitiativen zu einem gemeinsam Protest-Auftritt vor der Promi-Tribüne der Wiener SPÖ-Politgrößen organisiert hatten.
 
Die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald, trotz Corona stets nahe am Puls der Bürger, ziehen nach zahlreichen Gesprächen mit Bezirksbewohnern jetzt ihr Resümee: „Sei es wie es sei: Einzige ‚Gewinner‘ bei dieser ‚Lockdown‘-Verlängerung sind die zu den SPÖ- Maiaufmärschen üblicherweise zwangsrekrutierten Mitarbeiter beispielsweise der MA 48, der Wiener Linien oder viele am Tropf der Fördertöpfe der Stadtpolitik hängenden angeblichen ‚Kultur‘- und anderen Vereine und NGO’s usw. usw. – nicht zuletzt wohl auch die vor zwei Jahren erstmals aufgetretenen Fahnen schwingenden Aufmarschteilnehmer diverser ‚türkischer‘ Gruppierungen“. – Ludwig-Foto: Oberösterreichische Nachrichten.