Wiener Wohnen: Chaos und Unwahrheiten auf dem Rücken der Gemeindemieter.

Am 25. Oktober stand nach einem Leitungsgebrechen der Keller der Stiege 15 in der Mitterhofergasse 2 knöcheltief unter Wasser. Dennoch blieben damals die Mieter mit ihren an Wiener Wohnen gerichteten Bitten um Schadensbehebung Tage lang in der „Warteschleife“ hängen, wovon sich der zur Unterstützung herbei geholte WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald noch am 4. November bei einem Lokalaugenschein persönlich überzeugen konnte und danach den Fall an die Öffentlichkeit brachte.

Die Antwort von Wiener Wohnen auf Nachfrage der Medien: Man habe am 30. November den Schaden behoben…
 
„Diese Behauptung ist absurd und völlig unwahr, stand ich doch selbst noch am 4. November in dem Keller in Gummistiefeln im Wasser, wie ja das DFZ-Foto eindeutig beweist. Und ebenso unwahr ist nach Aussagen von Wohnungsmietern die Aussage der Wiener Wohnen-Pressestelle an die Medien, am 13. November sei die Endreinigung erfolgt und der Keller wieder sauber und trocken gewesen. Tatsächlich war zwar der Wasserschaden endlich behoben, von einem sauberen und vor allem trockenen Keller konnte am 13. November aber noch keine Rede sein“, widerlegt der WIFF-Bezirkspolitiker die seiner Meinung nach reinen Schutzbehauptungen von Wiener Wohnen. „
 
Dieser Fall reiht sich nahtlos an eine Vielzahl von nicht nur von WIFF aufgezeigten Fehlleistungen und Falschaussagen – angesichts der bei Wiener Wohnen seit Jahren herrschenden Zustände eigentlich kaum verwunderlich. Zwar hat Stadträtin Gaal von ihrem damals zuständigen Amtsvorgänger, Parteigenossen und nunmehrigen Bürgermeister Ludwig (SPÖ) dieses Chaos geerbt, von einem dringend erforderlichen ‚Großreinemachen‘ bei Wiener Wohnen ist aber auch während ihrer bisherigen Amtszeit bis dato rein gar nichts festzustellen!“, so Turtenwald abschließend.