Wiener Wohnen erhöht Parkplatzgebühr: Ausstattung bleibt dennoch „steinzeitlich“

Den Mietern der Parkplätze vor ihren Gemeindebauten flatterte dieser Tage ein „Liebesbrief“ von Wiener Wohnen ins Haus. Mit der „freudigen“ Mitteilung, dass wieder einmal eine Erhöhung der Parkplatzmiete ansteht. „Kassiert wird zwar ungeniert, aber die Ausstattung der Parkplätze ist in den meisten Bauten geradezu vorsintflutlich“, weiß auch Bezirksrat Ossi Turtenwald aufgrund zahlreicher Beschwerden und als Gemeinde- und Parkplatzmieter auch aus eigener Erfahrung.Ossi Turtenwald-Kopie Er verweist auf zwei Hauptforderungen der Mieter: Elektronische Parkplatzschranken und die Anpassung der Parkplatzmarkierungen an die Jetztzeit. „Als die Parkplätze zum Teil schon vor Jahrzehnten errichtet wurden, waren die Autos noch viel schmäler und danach wurden damals auch die einzelnen Stellplätze mit weißen Bodenmarkierungen versehen. Heute sind die Fahrzeuge weitaus breiter, das Aus- und Einsteigen in ein bzw. aus einem Fahrzeug ist – wenn links und rechts ebenfalls Autos geparkt sind – vielfach unmöglich und hat leider auch so manche Beschädigung zur Folge“, so Turtenwald.

 

 

 

 

 

Parkplatz 1
Parkplatz 2
Zwei aktuelle Bespiele in der Großfeldsiedlung.
WIFF fordert daher Wiener Wohnen auf, sich nicht nur auf das Kassieren der Parkplatzmieten zu beschränken, sondern nach Jahrzehnten endlich auch einmal ein paar Euro in die Modernisierung der Gemeindebau-Parkplätze zu investieren.
Uralt-Schranken statt moderner Elektronik, die den Fahrzeuglenkern das mehrfache Aus- und Einsteigen ersparen würde.

Uralt-Schranken statt moderner Elektronik, die den Fahrzeuglenkern das mehrfache Aus- und Einsteigen ersparen würde.