Wiener Wohnen macht Einbrechern die „Räuberleiter“ – Wuchernde Sträucher bieten idealen Sichtschutz

Die Wohnhausanlage Werndlgasse 11–19 dürfte im Computer von Wiener Wohnen offenbar gelöscht worden sein. Nicht anders scheint es erklärbar, dass die dortigen Gemeindemieter vorerst einmal viele Monate auf den Unkrautschnitt vor der Anlage warten mussten und nunmehr der Strauchschnitt innerhalb des Blocks bereits ebenso lang auf sich warten lässt. Vor allem die Mieter mancher ebenerdig gelegener Wohnungen haben mehr und mehr ein mulmiges Gefühl, wenn sie abends ihre Wohnungen verlassen. „Meine Fenster werden von einem wuchernden Strauch fast völlig abgeschirmt, Einbrecher haben hier ein leichtes Spiel, unbemerkt in die Wohnung zu gelangen“, ärgert sich eine von mehreren Mieterinnen, die sich nach mehreren erfolglosen Versuchen bei Wiener Wohnen mit ihrer Beschwerde nunmehr an WIFF – Wir für Floridsdorf gewandt hatten. WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald an Wiener Wohnen und den zuständigen Stadtrat Ludwig (SPÖ): „Sollte es in der Anlage zu einem Einbruch kommen, können Sie garantiert sein: Wir holen Sie vor den Vorhang!“

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