Wiener Wohnen mit den gesetzlich vorgeschriebenen „Wiederkehrenden Überprüfungen“ der Gasleitungen in den Gemeindebauten rund vier Jahre im Verzug

Wiener Wohnen mit den gesetzlich vorgeschriebenen „Wiederkehrenden Überprüfungen“ der Gasleitungen in den Gemeindebauten rund vier Jahre im Verzug. WIFF: „Was passiert, wenn etwas passiert!?“

Die Gasunfälle der letzten Jahre vor allem in Wien waren Auslöser dafür, mittels Gesetz die regelmäßige „Wiederkehrende Überprüfung“ der Gasleitungen u. a. auch in Gemeindebauten anzuordnen. Im Zuge der Proteste gegen die für Dezember vorgesehenen Gas-Abschaltungen im Floridsdorfer Gemeindebau Conrad Lötsch-Hof tätigte ein Wiener Wohnen-Mitarbeiter anlässlich des Besuches der dortigen Geschäfte jetzt eine allerdings überraschende Aussage: „Wir sind mit den gesetzlich vorgeschriebenen Überprüfungen vier Jahre im Verzug“…

„Stimmt diese Aussage, kommt das einem wohl gewaltigen Skandal gleich. Immerhin geht es hier ja nicht um sogenannte Peanuts, sondern um die Sicherheit der Gemeindemieter!“, stellen die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald fest und fordern Wohnen-Stadtrat und SPÖ-Floridsdorf-Chef Ludwig auf: „Verzichten Sie doch künftig auf diverse medienwirksame Eventbesuche und Bieranstiche und nutzen Sie die Zeit, doch endlich ihre Verantwortung gegenüber den Bewohnern der Wiener Gemeindebauten wahrznehmen und sorgen Sie bei Wiener Wohnen umgehend für Ordnung!“

Abschließend die beiden WIFF-Bezirkspolitiker an die Adresse Ludwigs: „Vergessen Sie bis zur Abarbeitung des Rückstandes bei der gesetzlich vorgeschriebenen Gasüberprüfungen in allen Gemeindebauten niemals die Frage: Was passiert eigentlich, wenn etwas passiert?“