„Wiener Wohnen“: Sanierungsskandal in Jedlesee – seit 2016 wird „gepfuscht“ – WIFF: „Bgm. Ludwig (SPÖ) als damals verantwortlichen Wohnen-Stadtrat nicht aus der Verantwortung entlassen!“

„Wiener Wohnen“ ist und bleibt ein sündteures „Sorgenkind“ der Stadt Wien. Als besonderes Gustostückerl erweist sich erneut das Sanierungs-Großvorhaben in der Siedlung Jedlesee.

Seit 2016 litten bzw. leiden auch heute noch die dort lebenden Gemeindemieter unter Lärm und Staub, „die Wohnqualität ist faktisch ‚unter dem Hund'“, wie es ein Bewohner auch nach den von den beiden WIFF-Bezirksräten Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald gemachten persönlichen Erfahrungen bei regelmäßigen Lokalaugenscheinen durchaus berechtigt drastisch formuliert.
 
Was die beiden WIFF-Lokalpolitiker bereits im Sommer 2016(!) in der Amperegasse (siehe Fotos) festgestellt und damals heftig urgiert hatten, findet derzeit – siehe Kronenzeitung vom 30. Mai 2020, also vier Jahre später – seine gefährliche Fortsetzung: Da die Blitzableiter nicht an die Erdung angeschlossen sind, herrscht – auch nach Aussage des bekannten Top-Physikers Werner Gruber – für die Bewohner „eine tödliche Gefahr“.– Diese „unter Aufsicht“ von „Wiener Wohnen“ in vielen Bereichen betriebene Großbaustelle in Jedlesee ist ein für die Steuerzahler sehr teures Erbe nach dem damals verantwortlichen Wohnenstadtrat und nunmehrigen Bürgermeister Ludwig (SPÖ).
 
„Wir werden den Herrn Bürgermeister und ‚Wiener Wohnen‘ nicht aus der Verantwortung entlassen. Das gesamte sowohl zeitlich wie auch finanziell aus dem Ruder gelaufene Sanierungsvorhaben in Jedlesee – von der Amperegasse bis zur Jedleseer Straße 79-92 – muss vom Rechnungshof geprüft werden. Und danach müssen einfach auch einmal personelle Konsequenzen folgen, damit dem Dilettantismus auf Kosten der Steuerzahler endlich ein Ende bereitet wird“, fordern Schimanek und Turtenwald.
– Fotos: Franz Hödl.