Wiener Wohnen und das „vergessene“ Gemeindebau-WC…

Sechs Wochen ist es her, dass bei Frau Melanie Sch. in ihrer Gemeindewohnung in der Mollgasse im 18. Bezirk (Anm.: Auch dort verfolgt man offenbar die Tätigkeit von WIFF–Wir für Floridsdorf…) ein Installateurteam der Fa. Gerhard Kures GmbH. aufgetaucht war, um im WC der Wohnung die vermeintliche Ursache eines Nässeschadens im darunter liegenden Kindergarten zu beheben.

„Es wurde die WC-Muschel abgebaut, die Fliesen entfernt, das Mauerwerk aufgestemmt und das Abflussrohr erneuert. Erst danach entdeckten die Installateure als wahre Ursache des Nässeschadens den defekten Wasserleitungs-Hauptstrang. Damit war auch gleich Schluss mit den Arbeiten, es müsse erst der Werkmeister von Wiener Wohnen kommen und die weitere Vorgangsweise festlegen, sagten die Arbeiter und verließen meine Wohnung unter Zurücklassung einer Baustelle im WC“, berichtete Melanie Sch. dem zur Unterstützung aus Floridsdorf zu Hilfe gerufenen WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.
„Zurück gelassen haben die Arbeiter, wie ich mich am 3. Dezember selbst überzeugen konnte, neben der unvollendeten Baustelle auch die nicht einmal mehr fixierte und daher völlig lose und daher wackelige WC-Muschel“, so Schimanek, der heftige Kritik an Wiener Wohnen übt: „Seit nunmehr sechs Wochen wartet Melanie Sch. jetzt vergeblich auf den Werkmeister und nach einer Urgenz bei der zuständigen Referentin von Wiener Wohnen ebenso vergeblich seit fünf Wochen auf einen von dieser zugesagten Rückruf zwecks Terminvereinbarung. Ein Fall leider von vielen. Angesichts der Häufung von Fehlleistungen bei Wiener Wohnen wäre die zuständige Stadträtin Gaal (SPÖ) wohl gut beraten, endlich einmal mit einem ‚eisernen Besen‘ durch das Chaos bei Wiener Wohnen durchzufahren“, so Schimanek und fordert im gegenständlichen Fall neben einer Sofortreaktion auch eine entsprechende Entschuldigung bei der betroffenen Gemeindemieterin. – Fotos: Franz Hödl.