Wiens Schuldenberg wächst – doch für teure Fehlleistungen wird niemand zur Verantwortung gezogen. – WIFF: „Skaterplatz Großfeldsiedlung als Beweis, wie unser Steuergeld verludert wird – Einzige Alternative: Neuwahlen in Wien!!“

„Wien geht es gut!“, tönte kürzlich Wiens Finanzverantwortliche Brauner (SPÖ) und präsentierte zugleich das Anwachsen der Wiener Stadtschulden um Hunderte Millionen. Nicht dabei eingerechnet die Schulden der sogenannten „ausgelagerten Gesellschaften“ wie etwa „Wiener Wohnen“ usw.
 
Nur halbherzig wird die eine oder andere Ursache für das alljährlich präsentierte Wiener Finanzdesaster genannt – zur Zeit zum Beispiel der Skandalbau Krankenhaus Nord. „Doch auch eine Vielzahl ‚kleinerer‘ Fehlleistungen erhöht – straflos für die Verantwortlichen – den Schuldenberg der Stadt“, ist WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek überzeugt und verweist als Beispiel auf den um Hunderte Millionen zu einem Skaterplatz umgebauten ehemaligen Müllplatz der MA 48 in der Großfeldsiedlung: „Der Müllplatz wurde von den Bewohnern aus allen umliegenden Siedlungen genutzt und wurde vor zwei Jahren ‚aus Einsparungsgründen‘ geschlossen – die Leute müssen jetzt zum Loswerden ihres Sperrmülls, Grünschnitts usw. dank der Entscheidung der Wiener Umweltstadträtin Sima Kilometer lange Umwege in Kauf nehmen. Statt dessen wurde um viel Geld an der selben Stelle ein Skaterplatz samt einem Basketball-Korb errichtet.
 
Das Ergebnis: Dieser Skaterplatz steht seit seiner Fertigstellung fast unbenutzt an der Felmayerstraße. Mit Ausnahme von hin und wieder ein oder zwei Personen kann man dort lediglich das Wachsen von Unkraut beobachten. Und erst nach einem diesbezüglichen WIFF-Bericht wurde der Platz erstmals gesäubert“ so Schimanek. Er legt zum Beweis eine Fotodokumentation vor und wartet auch gleich mit einer weiteren sündteuren Fehlleistung auf: „Vor Jahren hat man uns mit unsinnigen Mehrzweckstreifen und Mittelinseln in der Leopoldauer Straße beglückt. Jetzt gibt man zu, dies in der heutigen Zeit nicht mehr so zu machen. Dafür wird jetzt der Plan für neue Radwege auf eigenen Baukörpern in der Brünner Straße bis zum Floridsdorfer Spitz präsentiert“. Für die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald gibt es daher nur eine Option, dem „lustigen Geldverschleudern“ von Rot&Grün in Wien ein Ende zu machen: „Neuwahlen!“