WIFF-Aktion: SP-Floridsdorf bekommt Schelte aus Parteizentrale.

Erfolgreiche WIFF-Unterschriftenaktion tragen der SP-Floridsdorf Schelte aus der Wiener Parteizentrale ein. Peinliche Reaktion von Bezirksvorsteher Lehner & Co.

Die erfolgreiche WIFF-Unterschriftenaktion für den Erhalt der Polizeiinspektion Berlagasse in Strebersdorf und vor allem die positive mediale Resonanz auf nunmehr bereits mehr als 11.000 Unterschriften von um die Sicherheit im Bezirk besorgter Bürgerinnen und Bürger hat auch in der Wiener SPÖ-Parteizentrale für viel Aufregung gesorgt. „Man lasse sich von der (noch! – Anm. WIFF) kleinen WIFF-Fraktion sozusagen am Nasenring vorführen“, lautet einer der Vorwürfe an die Floridsdorfer SP-Granden. Und diese wurden umgehend „aktiv“. Und zwar mit einer Presseaussendung mit wohl mehr als peinlichem Inhalt.
Das zuständige Innenministerium und die Chefs der Wiener Polizei hätten reagiert, noch lange bevor die WIFF-Unterschriftenlisten weitergeleitet worden seien, heißt es in der SP-Aussendung. Tatsächlich hat man im Ministerium und bei der Polizei reagiert und den ursprünglichen Plan einer Schließung der Polizeiinspektion Berlagasse verworfen. Denn den Verantwortlichen war spätestens nach der Berichterstattung der Kronenzeitung (siehe Anhang) klar, dass sie angesichts eines derart deutlichen Bürgervotums anders reagieren müssten als ursprünglich geplant.
Nunmehr bleibt die Polizeiinspektion Berlagasse bis 2017 erhalten, bis dahin soll in Strebersdorf entweder ein Neubau errichtet oder aber – so wie von WIFF vorgeschlagen – das leer stehende Gebäude des ehemaligen Postamtes angemietet und umgebaut werden.