WIFF-Appell an Supermarktketten: „Pflanzt Bäume auf euren Parkplatz-Wüsten aus Asphalt und Beton!“

Die heimischen Supermarkt- und Möbelhausketten zählen mit ihren jeweils riesigen Parkflächen aus Asphalt und Beton zu den großen Umweltsündern der Neuzeit. Unterstützt werden sie von Behörden, die für gewünschten, aber längst nicht mehr zeitgemäße, Widmungen und Baugenehmigungen sorgen.

„Dabei ist wissenschaftlich längst erwiesen, dass infolge der Hitzeabstrahlung auf solchen Asphalt- oder Betonflächen etwa 3,2 Grad höhere Temperaturen gemessen werden, als in der jeweiligen Umgebung“, so Naturwacht Wien-Chef Tony Rei im Gespräch mit WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.
 
„Da nützt es fast gar nichts, wenn sogenannte Ersatzpflanzungen den ohnehin vorhandenen und gewidmeten Baumbestand etwa im Grüngürtel an der Wiener Landesgrenze vergrößern. Noch dazu ist unsere Umweltressort mit seinen verpflichtenden Baumpflanzungen derzeit bereits mit mehreren Tausend Stück im Rückstand“, übt auch Schimanek Kritik an die Adresse von Umweltstadträtin Sima (SPÖ).
 
Gemeinsam mit Tony Rei und seiner Wiener Naturwacht fordert die Floridsdorfer Bürgerpartei „WIFF – Wir für Floridsdorf“ die Verantwortlichen der zahlreichen Supermarkt- und Möbelhausketten nunmehr dazu auf, ihre riesigen Parkflächen vor den Filialen durch die Pflanzung von Bäumen umweltgerechter – und damit auch optisch ansprechender – zu gestalten. Bei den jeweils sehr großen Flächen könnte man den Verlust einiger weniger Parkplätze wohl durchaus in Kauf nehmen. Für einen ‚Pilotversuch‘ würde sich da Floridsdorf (siehe Fotos) wohl bestens eignen.
 
Wie’s geht, zeigt ja derzeit der SPAR Österreich-Konzern vor, der kürzlich eine Baumpflanzaktion auf Parkplätzen seiner Märkte gestartet hat“, so Tony Rei und Hans Jörg Schimanek abschließend.
– Fotos: Wiener Naturwacht, W. Haas.