WIFF BEIM LEOPOLDAUER ERNTEDANKFEST 2011

Mit 24 Personen waren wir von WIFF als die „stärkste Mannschaft“ aller politischen Fraktionen beim heurigen Erntedankfest in Leopoldau vertreten. Nach dem Erntedanksegen von Dechant Claus Coolen gab es von den zahlreichen Zusehern großen Applaus für die geschmückten Fahrzeuge des Umzugs um den Leopoldauer Platz und danach platzte der Leopoldauer Pfarrgarten schier aus allen Nähten. Es war wirklich toll anzusehen, was die Pfarre und deren Aktivisten gemeinsam alles „auf die Beine bzw, auf die Verkaufspulte gestellt“ hatten – und wie alles fast wie am Schnürchen ablief. Ein Ohrenschmaus auch die Darbietungen des Musikvereins Leopoldau unter Kapellmeister Herbert Klinger sowie der Jugendkapelle des Musikvereins.

Auch einen Ehrengast konnte das WIFF-Team an einem seiner Tische begrüßen. „Als wir die Dame mit ihrem Rollator schon zum zweiten Mal beim suchenden Umrunden des Festplatzes sahen, haben wir einfach gefragt, ob wir ihr irgendwie behilflich sein könnten“, so WIFF-Obmann-Stv. Ossi Turtenwald. Die Antwort kam  prompt: „Ich suche nur einen Sitzplatz“…– und eben so prompt kam die WIFF-Einladung an unseren Tisch.

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Im Gespräch berichtete die Dame – Frau Sailer aus dem Seniorenwohnheim Fortuna in der Leopoldauer Straße –, sie hätte in der Floridsdorfer Bezirkszeitung von dem Fest gelesen und sich mit dem Taxi herbringen lassen. „Ich hätte allen Besuchern gegönnt, die Freude von Frau Sailer über diesen Nachmittag in unserer Runde hautnah mitzuerleben“, strahlte auch WIFF-Obmann Hans Jörg Schimanek. Und als der Musikverein Frau Sailer sogar namentlich begrüßte und ihr ein tolles Stück widmete, wurden ihre Augen ganz feucht…– „Frau Sailer hat mit ihrer Freude und Fröhlichkeit uns allen dieses Erntedankfest zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht“, war die einhellige Aussage der gesamten WIFF-Gruppe.

Beim Heimweg ging es für Frau Sailer natürlich nicht per Taxi. Hans Jörg Schimanek: „Als wir sie nach Hause brachten, waren wir natürlich auch auf das Alter von Frau Sailer neugierig. Die aber lachte nur und meinte: ‚Über 90, aber auch unter 100…“