WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald fragt: „Sind ‚Wohnpartner‘ von Wiener Wohnen tatsächlich nur zum ‚Krenreiben‘?“

Rund ein Jahr lang versuchen Bewohner eines Floridsdorfer Gemeindebaues eine – gelinde gesagt – unliebsame und vor allem auch polizeibekannte Hausbewohnerin los zu werden. Ursache des Ärgers der Leute: Beschmierte Wohnungstüren, gefährliche Drohungen und permanenter Lärm. Was lag also näher, als sich an Wiener Wohnen zu wenden. Doch erst rund ein halbes Jahr später kam von dort eine Einladung zu einem gemeinsamen Gespräch mit der gefürchteten Hausbewohnerin. „Die Frau ist gar nicht gekommen. damit war die Sache erledigt“, so der Beschwerdeführer zu WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald. Erst nach erneut mehreren Monaten folgte wieder eine Einladung der Wiener Wohnen-‚Wohnpartner‘ zu einer gemeinsamen Mediation, auch diesmal war die gefürchtete Frau nicht anwesend. Dafür begleitete Turtenwald die Beschwerdeführer als bevollmächtigter Vertreter, zumal er bereits mit vielen dortigen Hausbewohnern über den Fall geredet hatte.

„Die Herrschaften von den Wohnpartnern wollten leider von all dem nichts wissen und mein Hinweis, dass so manche Leute vor der gefürchteten Hausbewohnerin Angst hätten, wurde sogleich mit den Worten abgetan: ‚Ich habe dort schon tausend Leute gefragt, dort hat niemand Angst vor der Frau‘. Das ist absurd, denn in deisem Grätzel wohnen überhaupt nur maximal 400 Menschen, u.a. mene Mutter, mein Bruder und meine Schwiegereltern. Die würden übrigens alle nicht befragt. Auch meine Teilnahme an einem gemeinsamen Gespräch wurde trotz Vollmacht und meinem Hinweis, den Gemeindebau wie meine Westentasche zu kennen, schroff abgelehnt“, so Turtenwald.
Wohnpartner
Angesichts dieses unverständlichen Verhaltens verzichteten die Beschwerdeführer auf ein weiteres Gespräch und verließen gemeinsam mit Bezirksrat Ossi Turtenwald die ‚Wohnpartner‘ in der Weisselgasse.

„Diese Herrschaften der ‚Wohnpartner‘ sind offenbar auch rechtlich völlig unbedarft und der richtigen Beurteilung einer persönlichen Vollmacht offensichtlich nicht mächtig. Angesichts dieses Vorfalles und mehrerer anderer immer wieder nicht nur an WIFF herangetragener Beschwerden über die Wohnpartner von Wiener Wohnen in der Weisselgasse darf wohl die Frage erlaubt sein, ob die dortige Einrichtung zu mehr als nur zum Krenreiben gut ist“, so Turtenwald abschließend an die Adresse des politisch verantwortlichen Wohnenstadtrates Ludwig (SPÖ).