WIFF-Erfolg: Gemeindemieterin muss für Elektrobefund für ihre Wohnung jetzt doch nicht mit € 10.192,56 für Wiener Wohnen in Vorlage treten

WIFF-Erfolg: Gemeindemieterin muss für Elektrobefund für ihre Wohnung jetzt doch nicht mit € 10.192,56 für Wiener Wohnen in Vorlage treten.

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Foto: Fotostudio Vodicka

„Wiener Wohnen: Chaos pur“ lautet einer der jüngsten Beiträge auf unserer WIFF-Homepage. Darin wurde die Doppelzüngigkeit von Wohnen-Stadtrat Ludwig und seinem Wiener Wohnen-Direktor Neumeyer aufgezeigt. Vor allem deren öffentliche Aussage: „Bevor wir die jeweilige Wohnung wiedervermieten, wird die Wohnung aber noch hergerichtet, sodass auch die Nachmieterin, der Nachmieter eine Wohnung in ordnungsgemäßen Zustand erhält“.

Und Turtenwald wartete auch gleich mit dem Beispiel der Neumieterin C. P. auf. Diese wurde nämlich von Wiener Wohnen angehalten, in Eigenregie bei einem konzessionierten Elektroinstallationsbetrieb zwecks Elektrobefund einen Kostenvoranschlag einzuholen und danach die Arbeit in Auftrag zu geben. Aber auch gleich zu bezahlen. Wiener Wohnen würde dann die entstandenen Kosten refundieren, wurde der verstörten Neumieterin mitgeteilt.

Und weil die Frau ja 10.000.– Euro nicht so einfach aus der Westentasche schütteln konnte, hatte sie sich an WIFF um Hilfe gewandt. Mit dem Ergebnis: Wiener Wohnen schickte jetzt einen selbst beauftragten Konzessionär zur Erstellung eines neuerlichen Kostenvoranschlages und hat auch zugesichert, die Kosten in der Folge direkt an die Firma zu überweisen.

WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald (links) zu dieser plötzlichen „Einsicht“ von Wiener Wohnen: „Warum eigentlich nicht gleich!?“