WIFF: „Floridsdorf als ‘Grüne Lunge’ für ganz Wien erhalten!”

Absage an Bauwut & Beton statt Grün! Wer sehenden Auges da und dort in unserem Bezirk unterwegs ist, dem könnte schon der Slogan „Floridsdorf an der Baustelle“ durch den Kopf schießen. Vielfach dort, wo noch vor kurzem Bäume und Grünflächen – wenn oft auch ungepflegt – vorhanden waren, stehen jetzt Kräne, arbeiten sich Bagger durch das Erdreich. Und ein großer Wohnblock nach dem anderen schießt aus dem Boden. Von Umweltverträglichkeitsprüfungen (siehe „Siemensäcker“) keine Spur, „da sei Hephaistos, der griechische Gott des Bauens und der Architektur vor”.

Floridsdorf darf nicht mehr ungezügelt wachsen!

All dies läuft ungebremst ab, während das „zweite Gesicht der hohen Rathauspolitik“ von stets stärker werdender Feinstaubbelastung und dem bedrohlichen Klimawandel schwadroniert. Grund genug, um endlich einmal unmissverständlich Klartext zu reden: Diese Herrschaften vergessen offenbar, dass sie es sind, die durch ihre nicht nachvollziehbare Bauwut die gesunde Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder in höchste Gefahr bringen. Wir von WIFF sagen daher ‘Nein!’ zur weiteren Versiegelung des Bodens und zu noch mehr Beton statt Grün in unserem Bezirk.

Nein zur Beton-Offensive in unserem Bezirk!

Zum Beweis seien hier nur einige große bedrohte Grünflächen im Bezirk aufgezählt, die zum Großteil bereits im Besitz von Bauträgern oder dem Wohnfond Wien sind: + Das Donaufeld zwischen Donaufelder Straße und Alter Donau.

+ Der Bereich rechts der Brünner Straße zwischen Johann-Weber-Straße & Stammersdorfer Straße und dem Marchfeldkanal.

+ Der Bereich zwischen Groß Jedlersdorf, Stammersdorf und Strebersdorf.

WIFF-Bezirksräte Ossi Turtenwald und Hans Jörg Schimanek.WIFF-Bezirksräte Ossi Turtenwald und Hans Jörg Schimanek.

WIFF-Bezirksräte Ossi Turtenwald und Hans Jörg Schimanek.

Floridsdorf muss ein Grünbezirk bleiben!

WIFF: „Politik muss umdenken!“ Statt durch hohe Mindestsicherungsleistungen und durch Zuteilung von Gemeindewohnungen immer mehr Menschen aus fremden Kulturkreisen nach Wien zu locken, in der Hoffnung, nach Erteilung der österreichischen Staatsbürgerschaft in ein paar Jahren für die SPÖ auch neue Wähler zu gewinnen, sollte Wien eine Modernisierungs- und Sanierungsoffensive auch für private Altmiethäuser starten. Ganz so wie nach der Wende im ehemaligen Ostdeutschland praktiziert, wo der Bund sämtliche Sanierungskosten übernommen hat, sofern sich die Hauseigentümer verpflichteten, ihre Wohnungen künftig dem vorgegebenen sozialen Mietzinsniveau anzugleichen.

Mit einer solchen Maßnahme würden auch in Wien in sanierten Gemäuern bis zu 200.000 Qualitätswohnungen entstehen und so der “Stadtflucht” der Bewohner auch in Richtung Floridsdorf und Donaustadt entgegen gewirkt werden. Was gleichbedeutend mit einem rapid sinkenden Bedarf an Neubauwohnungen wäre, die Bauwirtschaft aber dennoch voll auslasten würde – wenn auch nicht durch überdimensionierte Großprojekte mit ohnehin mehr Maschinen statt Arbeiterhänden…
– Hans Jörg Schimanek www.wiff21.at

 

Kontakt: WIFF – Wir für Floridsdorf, Weisselgasse 8, 1210 Wien. T: 01/ 2700710; m: office@wiff21.at – www.wiff21.at