WIFF fordert Bäder-Stadtrat Oxonitsch zu Lokalaugenschein bei der „Lagerwiese Angelibad“ auf

„Die Herrschaften sind offenbar mit Blindheit geschlagen – und gehörgeschädigt noch dazu!“, resümiert WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek auf die Haltung des Magistrats in der „Causa Lagerwiese Angelibad“.

Und an die Adresse von Stadtrat Oxonitsch gerichtet: „Das Antwortschreiben ist reine Farce, von diesen Herrschaften wissen die meisten wohl gar nicht, wo der ‚Stein des Anstoßes‘ überhaupt liegt. Und sie haben auch nicht mit den vielen Beschwerdeführern auch aus der unmittelbaren Anrainerschaft gesprochen. Wir fordern daher Stadtrat Oxonitsch und die zuständigen MA-Abteilungen zu Lokalaugenscheinen bei Schönwetter etwa an Samstagen bzw. an Sonntagen auf. Dann können Sie die Augen und Ohren angesichts der Zustände speziell im Bereich des Spielplatzes der Lagerwiese nicht mehr verschließen. Mist, Essensreste, Paletten leerer Bierdosen usw. kann man einfach nicht übersehen. Und auch die Mitarbeiter der MA 48, die den Saustall Sonntag und Montag früh aufräumen müssen, könnten auch ein Lied singen von den skandalösen Zuständen“.

Die komplette Vorgeschichte können Sie hier lesen: http://www.wiff21.at/neu-oesterreicher-und-auslaender-okkupieren-angelibad-lagerwiese/

Hier die wörtliche Antwort der zuständigen Wiener Stadtgärten, nachdem WIFF Stadrat Oxonotsch informiert hatte: „Gesetzliche Grundlage für die Nutzung öffentlicher Parkanlagen ist die Wiener Grünanlagenverordnung, welche Sie hier online finden: http://www.wien.gv.at/recht/landesrecht-wien/rechtsvorschriften/html/l4700000.htm. Auf Ihren übermittelten Fotos ist keine diesbezügliche Gesetzesübertretung erkennbar. Die Wiener Stadtgärten leeren regelmäßig dortige Abfallbehälter.

Über das ortsübliche Mass hinausgehende Verschmutzungen verstossen gegen das Wiener Reinhaltegesetz, welches von WasteWatchern geahndet wird. Auf betreffender Lagerwiese wurden/werden seitens der Wiener Stadtgärten keine „über das ortsübliche Mass hinausgehende Verschmutzungen“ fest gestellt. Lärmbelästigungen nach 22 Uhr sind ggf. der Polizei anzuzeigen.“

 

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