WIFF fordert erneut Verbot von Knallkörpern aller Kaliber und Feuerwerken

Alarmierendes Studienergebnis des ÖVK: „Silvesterknallerei und Feuerwerke lösen in wenigen Tagen gleich hohe Feinstaubbelastung aus wie der Pkw- und Lkw-Verkehr in einem ganzen Jahr“!

Wie eine „Bombe“ hat das Ergebnis einer zum Jahreswechsel veröffentlichten Studie des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖKV) in Fachkreisen eingeschlagen, wonach die Knallerei und die unzähligen Feuerwerke um den Jahreswechsel z. B. in Deutschland und Österreich ebenso hohe Feinstaubbelastung auslösen, wie der gesamte Pkw- und Lkw-Verkehr eines ganzen Jahres in beiden Ländern. – Doch sogleich meldeten sich Kritiker dieser Studie – beispielsweise die Österreichische Luftschadstoffinventur – zu Wort. Etwa mit der „Richtigstellung“, die Feinstaubbelastung durch Pkw und Lkw in einem Jahr sei 16mal höher als durch Silvesterknallereien. Überdies handle es sich ja bei der Knallerei nur um eine „kurzzeitige Belastung“ der Umwelt.
„Uns von WIFF – und wohl auch einer deutlichen Mehrheit der Bevölkerung – ist es schnurzegal, ob jetzt der ÖVK oder die Luftschadstoffinventur Recht hat mit ihren Behauptungen. WIFF tritt bereits wiederholt für ein absolutes und vor allem ganzjähriges gesetzliches Verbot für Knallereien und Feuerwerke aller Art ein. Im Interesse unserer ohnehin schon überbelasteten Umwelt, der Menschen und nicht zuletzt auch der Haus- und Wildtiere“, argumentieren die drei WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek, Jasmin Turtenwald und Ossi Turtenwald und fordern die „hohe Politik“ in Stadt und Bund zum raschen Handeln auf. Es könne auch nicht angehen, dass auf der einen Seite den Kraftfahrzeugentwicklern seitens der Gesetzgeber immer höhere Auflagen erteilt, andererseits jedoch völlig unnötige und hoch schädliche Knallereien und Feuerwerke einfach ignoriert werden.
Symbolbild Feuerwerk.

Symbolbild Feuerwerk.

„Wir könnten uns lediglich pro Bundesland jährlich zwei genehmigte Feuerwerke – etwa im Sommer und zum Jahreswechsel – vorstellen. Die könnten dann auf Wunsch jedes Jahr an einem anderen Ort stattfinden und zu traditionellen Brauchtumseinrichtungen werden“, so BR Schimanek abschließend.
Das Studienergebnis des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik samt dem Beitrag „Emmission von Feuerwerken – Gesundheitsgefährdung, Umweltbelastung, Sicherheitsaspekte“ (Verfasser: Dr. techn. Mag. Dipl.-Ing.B. Illini) findet man unter:  www.oevk.at