WIFF fordert: Keine Flüchtlingsunterbringung im Wohngebiet der Gerasdorferstraße

Schon in wenigen Tagen sollen in Floridsdorf auch in das ehemalige OMV-Bürogebäude inmitten des Siedlungsgebietes in der Gerasdorfer Straße 120 Flüchtlinge einziehen. WIFF fordert die Behörden auf, dieses Vorhaben sofort einzustellen.


WIFF-„Wir für Floridsdorf“ Landespareteiobmann Hans Jörg Schimanek: „Dutzende Betroffene aus der näheren Umgebung haben sich bei uns innerhalb der letzten 24 Stunden gemeldet. Der einhellige Tenor: Der Ort der Unterbringung in Minutendistanz auch zu einem Gymnasium und zu Kindergärten ist defenitiv schlecht gewählt. Unmittelbar neben diesen Gebäuden haben viele Neo-Floridsdorfer in den letzten beiden Jahren ihre neuen Wohnungen gekauft. Ein Flüchtlingsheim mitten in einem Wohngebiet ist unpassend. Wir fordern, dieses Projekt sofort einzustellen.“

In das ehemalige OMV-Bürogebäude inmitten des Siedlungsgebietes in der Gerasdorfer Straße/Grellgasse sollen rund 120 Flüchtlinge einziehen. Die ehemaligen Büroräume bieten Platz für weitere rund 300 Personen. Schimanek weiter: „In Floridsdorf gibt es mit der geplanten Unterkunft in Leopoldau (Siemensstraße), einer Unterkunft in Donaufeld, einer in der Winkeläckerstraße , einer an der Brünnerstraße in gleichem Gebäude mit einer Maturaschule und einer exakt an der Grenze Strebersdorf zu Langenzersdorf wirklich schon genug Unterkünfte. Floridsdorf leistet diesbezüglich einen größeren Beitrag als die meisten anderen Wiener Bezirke. Diese sind jetzt an der Reihe. Es gibt auch keinen driftigen Grund, warum Wien die Quote mit circa 130 Prozent übererfüllen muss! Während die anderen Bundesländer ihren vertraglich fixierten Verpflichtungen nicht nachkommen.“