WIFF fordert: „Mehr Ordnung in Gemeindebau-Höfen!“

Viele Höfe vermutlich nicht nur in Floridsdorfer Gemeindebauten könnten die Bewohner zu gemeinsamen erholsamen Mußestunden anregen, würde der „Moloch Wiener Wohnen“ seine Hausaufgaben als Hausverwaltung seriös wahrnehmen.

„Dabei wären die Mieter doch so leicht zufrieden zu stellen“, sind die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald aufgrund ihrer Jahre langen Erfahrungen überzeugt und präsentieren als ein Beispiel von vielen die Wohnhausanlage Werndlgasse 11–19. Dort funktioniert nach Aussagen der Bewohner seit einiger Zeit die Grünpflege des großen Innenhofes bestens, „die ‚Fahrrad-Friedhöfe‘ an allen Ecken und Enden sind allerdings geradezu eine Beleidigung für unsere Augen, wenn wir gemütlich zum Plaudern zusammensitzen. Mehrfache Beschwerden bei ‚Wiener Wohnen‘ haben außer leerer Worte leider bisher nichts gebracht“, üben die Leute vom „Schmäh-Bankerl“ anlässlich eines erbetenen Lokalaugenscheins mit den beiden WIFF-Bezirksräten Kritik.
 
WIFF-Appell daher an die Adresse von Wohnen-Stadträtin Gaal (SPÖ): „Veranlassen Sie bitte ‚Wiener Wohnen‘ dazu, nach dem Muster der durch eine damalige WIFF-Initiative von Ihrem Ressort-Vorgänger Ludwig geschaffenen Rollator-Boxen die Aufstellung von fix montierten Radständern in den Höfen jener Wiener Gemeindebauten, in denen keine eigenen Abstell-Räumlichkeiten zur Verfügung stehen“.
Fotos aus dem Hof Werndlgasse 11–19 von Franz Hödl.