WIFF fordert: „Mehr Sicherheit auf Radweg-Querungen!“

Dort, wo Radwege normale Fahrbahnen und Gehsteige queren, sind sowohl Radfahrer wie auch motorisierte Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Vorsicht angehalten. Leider gibt es bei beiden Spezies „Unverbesserliche“, denen der Begriff „Vernunft“ offenbar fremd ist. Daher kommt es speziell an diesen Radweg-Querungen immer häufiger zu Gefahrensituationen und auch zu Unfällen. So etwa an der Oberen Alten Donau, wo der Radweg „Am Nordbahndamm“ neben der Bahnbrücke Gehsteig und Fahrbahn der Straße „An der oberen Alten Donau“ quert.

 
„Dort pochen – wie unser WIFF-Lokalaugenschein zeigte – immer wieder sportliche Radfahrer auf ihren Rechtsvorrang und bolzen mit hohem Tempo trotz schlechter Einsicht in das von links kommende Verkehrsaufkommen quer über die Straße und vertrauen wohl darauf, dass sich dort die Kraftfahrer an das vorgeschriebene Tempolimit von 30 km/h halten und auch rechtzeitig bremsen. Nicht jedermann übt sich an dieser Stelle in Vorsicht, wie die Dame auf unserem Foto 1“, so WIFF-Bezirksrätin Jasmin Turtenwald. –
 
Ähnliches erwarten Anrainer und Besucher des Jedleseer Friedhofs, wenn die geplante Querung des Straßenplateaus vor dem Friedhofseingang durch den derzeit dort endenden Radweg erfolgt (Foto 2).
WIFF fordert daher, auf Radwegen vor neuralgischen Stellen zur Tempodrosselung sogenannte Schikanen (siehe Foto 3 / Radweg an der Unterführung Koloniestraße) einzubauen.
 
„Damit erhöht sich die Sicherheit sowohl für Radfahrer wie auch für motorisierte Verkehrsteilnehmer und nicht zuletzt auch für Fußgänger“, so Jasmin Turtenwald abschließend.