WIFF fordert: „U-Ausschuss zu SMZ Nord muss bis zum Ursprung zurück prüfen!“

Die Windeseile, mit der die Wiener SPÖ&Grün-Koalition die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zum Bau des SMZ Nord beschlossen hat, lässt laut WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek „Böses ahnen“. Laut dem Bezirkspolitiker „deutet alles darauf hin, dass aus dem Untersuchungsausschuss in Wahrheit ein Vertuschungsausschuss werden soll“.

 
WIFF fordert daher, dass der Ausschuss bei seiner Arbeit bis zu den Ursprüngen der ersten Ausschreibungsplanung zurückgeht. „Allein der Umstand, dass die damals absolut regierende SPÖ sich gegen alle Warnungen auf den jetzigen Unsinnsstandort – jeweils wenige Meter von zwei Bahnlinien entfernt und ohne ausreichende Ausweitungsmöglichkeit, noch dazu auf komplett kontaminiertem Grund und Boden ohne Chance auf die Errichtung von Tiefgaragen – versteift hat, sollte auch bei der Justiz alle Alarmglocken läuten lassen“, so Schimanek und wirft erneut die Frage auf: „Warum redet man bei der Stadt Wien stets nur von dem ‚leider nicht eingehaltenen Fertigstellungstermin 2016, wenn doch Stadträtin Brauner schon elf Jahre zuvor den Eröffnungstermin für 2011 angekündigt hat?“