WIFF: „Österreich muss sich wieder selbst versorgen können! – Regierung mit Milliarden-Hilfspaket falsch beraten? – Fehler der letzten Wochen rasch beheben!“

Die sogenannte „Corona-Krise“ hat uns gelehrt, wie unbestreitbar wichtig es ist, kann sich ein Land im Ernstfall aus eigener Produktion selbst versorgen. Nicht nur mit tauglichen Gesichtsmasken, sondern vor allem auch mit Grundnahrungsmitteln. „Kann sich eine Volksgemeinschaft bei Bedarf nicht aus eigenen Ressourcen selbst versorgen, besteht die Gefahr, früher oder später die Eigenständigkeit zu verlieren“ sagte vor Jahren der bayerische CSU-Politiker Theo Waigel, von 1989 bis 1998 auch deutscher Finanzminister.

Waigels damalige Worte haben gerade jetzt hohe Aktualität erhalten und werfen – so die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald – die Frage auf: „Werden die von unserer Bundesregierung propagierten Hilfsmilliarden nicht Großteil falsch investiert? Sind sie in der Höhe überhaupt notwendig und nicht deutlich zu hoch gegriffen? Warum macht man nicht zwanzig oder dreißig, wenn’s sein muss auch 50 Millionen, locker und finanziert damit eine in dem einen oder anderen hoch technisierten heimischen Unternehmen binnen weniger Wochen mögliche Produktionsumstellung zwecks Massenherstellung hochwirksamer Schutzmasken etwa der Klasse 3 und Schutzkleidung für die Medizin?
 
Damit könnte“ – so die beiden Lokalpolitiker – „spät aber doch die gesamte österreichische Bevölkerung zum Selbstkostenpreis mehrfach ausgestattet und der medizinische Bedarf abgedeckt werden sowie unter absoluter Tragepflicht die Wirtschaft unseres Landes umgehend wieder fast in Vollbetrieb gehen, statt auf staatliche Hilfe auf Steuerzahlers Kosten bzw. auf den finanziellen Supergau warten zu müssen. So könnten viele Milliarden, die letztlich wir bzw. unsere Kinder ja auch einmal zurück zahlen müssten, eingespart werden“. Als Begründung für ihre Fragen und Vorschläge führen Schimanek und Turtenwald die Erkenntnisse von immer mehr Forschern und medizinischen Experten an, die mangels rechtzeitig zur Verfügung stehender wirksamer Impfstoffe eine vermutlich bis zu mehrere Jahre dauernde Erreichung einer sogenannten Herdenimmunisierung als unausweichlich bezeichnen.
 
„Tatsächlich geschützt werden müssten durch einschränkende Maßnahmen laut international anerkannten Experten ältere und vor allem an einschlägigen Vorerkrankungen leidende Menschen. Eine ganze Volkswirtschaft gegen die Wand zu fahren und noch den Nachfahren unserer Generation durch falsche bzw. zu später Entscheidungen Milliardenschulden aufzubürden, ist unserer bescheidenen Meinung nach ein Irrwitz. Nicht etwa weil wir uns studiertes Expertenwissen anmaßen, sondern weil wir versuchen, offene Augen und Ohren zu bewahren,“, so die beiden WIFF-Lokalpolitiker mit der abschließenden Bitte an die Leser dieses Beitrages: „Sagen auch Sie uns Ihre Meinung“.– Foto: Franz Hödl.