WIFF-Parteiobmann Hans Jörg Schimanek: Scheed war ein Volkspolitiker

Nach dem plötzlichen Tod des Donaustädter Bezirksvorstehers Norbert Scheed gilt unser aller Anteilnahme seiner Familie. Aber es ist für mich auch Zeit, ein wenig in die Vergangenheit zu schweifen… –   Scheed war ein Volkspolitiker im wahrsten Sinne des Wortes. Bei jedem persönlichen Zusammentreffen, war es nun beim Stadlauer Kirtag, einem Musikfest im Lindenhof oder anlässlich der Eröffnung des Wien-Energie-Aussenzentrums Donaustadt, habe ich Scheeds Verbundenheit mit den Bürgern aus nächster Nähe beobachten können.

Wien Energie Stromnetz - Neues BetriebsgebaÃàude in Wien-Kagran

Ich kann mich noch ganz genau an unser Gespräch bei Wien-Energie erinnern, bei dem die Verpflichtungen speziell der Bezirkspolitiker gegenüber den Bürgern im Mittelpunkt standen. Ich erinnere mich an Norberts Worte, als er mir seine Ansicht über seine Funktion als Bezirksvorsteher darlegte:

„Die Begehrlichkeiten und Wünsche der Bevölkerung sind groß und mannigfaltig. Dennoch darf es nur in seltenen Fällen ein sofortiges Nein geben. Denn bei genauerer Prüfung stellt sich dann oftmals heraus, dass da und dort doch noch etwas geht. Wir müssen bedenken, dass viele vor allem ältere Leute mit ihrem Problem abends schlafen gehen und am Morgen wieder damit aufwachen. Uns kostet die Lösung oftmals nur ein kurzes Schreiben oder den einen oder anderen Anruf. Dann freue ich mich und sage zu mir selbst: Das hast du gut gemacht“.

WIFF-Parteiobmann Hans Jörg Schimanek

Vermutlich war es diese Denkungsart, die uns für einander grosse Sympathie empfinden hat lassen – weitab von jedwedem parteipolitischem Denken.

Mit Norbert Scheed hat nicht nur die Donaustadt einen trotz seiner nur relativ kurzen Amtszeit grossartigen Politiker und Menschen verloren. Mit Scheeds Ableben verliert auch Bürgermeister Michael Häupl – davon bin ich überzeugt – einen der aussichtsreichsten  möglichen Nachfolger.
Hans Jörg Schimanek,

Floridsdorfer Bezirksrat und

Parteiobmann von WIFF-Wir für Floridsdorf