WIFF präsentiert Vorschlag für wienweites Parkpickerl: „Gratisparken, aber nur im eigenen Wohnbezirk!“.

Nachdem der jüngste „Parkpickerl-Gipfel“ im Wiener Rathaus – wieder einmal – kein zielführendes Ergebnis gebracht hat, prescht die Floridsdorfer Bürgerpartei WIFF – Wir für Floridsdorf mit einem Vorschlag vor, dessen Umsetzung dem Stadtbudget einerseits ausreichend Einnahmen gewährleisten, zugleich aber auch das Zustellen wertvoller Parkflächen durch Pendler hintanhalten und somit die prekäre Parksituation in ganz Wien spürbar verbessern würde, „denn ein Gratisparkpickerl für alle Wienerinnen und Wiener, wie sich das der Donaustädter Bezirksvorsteher Nevrivy (SPÖ) mit Sicherheit wider besseres Wissen vorstellt, wäre zwar nett, ist aber leider reine Utopie“, so WIFF-Parteiobmann und Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.Der WIFF-Plan:
Ganz Wien wird ausnahmslos zu einer kostenpflichtigen Kurzparkzone.
Gratisparkpickerl für alle Autobesitzer ausschließlich in jenen Bezirken, in denen sie ihren behördlichen Hauptwohnsitz haben.
Gratisparkpickerl für alle Wirtschaftstreibenden sowohl im jeweiligen Hauptwohnsitzbezirk wie auch in jenem Bezirk, in dem die Firma angesiedelt ist.
Auf Wunsch kostenpflichtiges Parkpickerl, gültig für ganz Wien.

„Damit“ – so WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek – „blieben die angesichts der stetigen Ebbe in der Wiener Stadtkasse so wichtigen Einnahmen aus der Parkgebühr größtenteils gesichert und zugleich hätte man das Pendlerproblem vor allem in den Wiener Randbezirken ein für allemal gelöst“. – Zum Beweis für die längst untragbar gewordene Parksituation etwa in seinem Heimatbezirk Floridsdorf präsentiert Schimanek das Ergebnis seiner jüngsten nur halbstündigen „Recherchearbeit“ (siehe Foto). „Die Fahrzeuge mit diesen Kennzeichen standen ausschließlich in einem etwa dreihundert Meter langen Bereich der Floridusgasse in Donaufeld, unweit des Bahnhofs Floridsdorf. Gleiche Szenen findet man in ganz Wien ebenfalls vornehmlich im Umkreis von Bahnhöfen oder Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Ein Verschieben der Entscheidung zum Thema Parkpickerl auf einen Termin nach der Wien-Wahl wäre da geradezu fahrlässigen und würde bösen Vermutungen Tür und Tor öffnen“, so Schimanek abschließend.