WIFF–RATSCHLAG AN BEZIRKSVORSTEHER LEHNER: „ZUERST INFORMIEREN – UND DANN REDEN..!“

Als Verbreiter von Unwahrheiten gefiel sich Bezirksvorsteher Lehner in Form eines Artikels in der SPÖ-Postille „Wiener Bezirksblatt Floridsdorf“. Animos beschwerte er sich darüber, dass ihm WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald den Fall eines desolaten Miethauses „verschwiegen“ habe und „gleich zur Kronenzeitung gegangen sei“. Er sei – so Lehner – sofort nach der Lektüre der Krone aktiv geworden und habe die Eingreiftruppe der Stadt los geschickt. Dem WIFF-Mandatar warf er weinerlich wie folgt vor: „…ich verstehe nicht, warum er mir gegenüber nie etwas gesagt hat, sondern nur auf Presseberichte schielt“. – So weit der „gekränkte“ Bezirksvorsteher.

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Und hier – zur Information des „unwissenden“ Bezirksvorstehers:  WIFF-Bezirksrat Oskar Turtenwald hat in dieser Sache völlig richtig gehandelt. Noch ehe der Bericht – siehe unten – in der Kronenzeitung erschien, nämlich am Tag zuvor (Dienstag, 25. September um genau 12.26 Uhr bzw. 12.44 Uhr), hat Turtenwald umgehend die zuständigen Magistratsabteilungen (MA 15 und MA 37) von den skandalösen Zuständen in dem Miethaus informiert und rasches Einschreiten gefordert. „Der Kronenzeitung bin ich dankbar, dass sie einen Tag später über die Zustände in der Ostmarkgasse berichtet hat, denn dies hat sicherlich zu rascherem Handeln beigetragen, wofür ich mich bei den Mitarbeitern der MA 15 und 37 namens der Betroffenen herzlich bedanke und hoffe, das die Mißstände raschest behoben werden“.

WIFF-Bezirksrat Oskar Turtenwald zum Lehner-Vorwurf, ihn nicht informiert zu haben: „Wenns brennt, gehe ich doch lieber gleich zum Schmied – und nicht zum Schmidl!“.

WIFF-Obmann Bezirksrat Hans Jörg Schimanek: „Statt den Gekränkten zu spielen und Unwahrheiten zu verbreiten, sollte sich der Bezirksvorsteher lieber fragen, warum die Leute mit ihren Anliegen nicht zu ihm als Bezirksvorsteher kommen, sondern uns von WIFF – Wir für Floridsdorf um Hilfe ersuchen…“

Hier die Ursache für Lehners Ärger:

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