WIFF-Teil-Erfolg im Streit um Gasabsperrungen im Winter

WIFF-Teil-Erfolg im Streit um Gasabsperrungen im Winter. Wiener Wohnen bietet Aushilfe in Form von leihweisen Stromgeräten.

Zumindest einen Teilerfolg hat WIFF – Wir für Floridsdorf – mit Unterstützung für die Mieter und Geschäftsleute im Gemeindebau Konrad Lötsch-Hof in der Brünner Straße erzielt. Dort wurde ja kürzlich – wie auch die Kronenzeitung berichtet hat – von der Firma Integral im Auftrag von Wiener Wohnen angekündigt, wegen der „gesetzlich vorgeschriebenen wiederkehrenden Überprüfung“ mitten im Dezember für drei Tage das Gas abgedreht werde. „Schon zwei Tage nach Beginn unserer Aktivitäten gegen diese völlig unverständliche Aktion gerade in der kalten Jahreszeit hat Wiener Wohnen Mietern und Geschäftsleuten für die Dauer der Gasabsperrung Elektro-Heizgeräte angeboten. Für Geschäftsleute will man auch Warmwasser mittels E-Geräten sicherstellen, um Geschäftssperren zu vermeiden“, freuen sich die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald, die auch auf erhaltene gleichlautende Beschwerden aus anderen Bezirken verweisen und in der „Winteraktion“eine Vorsatztat von Wiener Wohnen vermuten, „um die Gemeidemieter zum Umstieg von Gas auf Fernwärme zu nötigen, zumal die finanzielle Situation bei der Fernwärme in jüngster Zeit ja nicht gerade rosig ist“.

WIFF bleibt jedenfalls bei seiner Forderung: „Wiederkehrende Überprüfungen“ von Gasleitungen dürfen künftig ausschließlich außerhalb der Heizperiode durchgeführt werden, denn kein Gesetz sieht vor, dass solche Überprüfungen ausgerechnet in der kalten Jahreszeit durchgeführt werden müssen“, so Schimanek und Turtenwald. „Überdies sei Wiener Wohnen verpflichtet, die durch den erhöhten Stromverbrauch während der Gassperre im Vergleich zu Gas auch höheren Stromkosten den Mietern pauschal abzugelten. Etwa in einer dementsprechenden Reduktion des nächsten Mietzines!“

Lötsch-Hof2 Kopie