WIFF und große Mehrheit der Bürger fordern: „Wien darf nicht Stuttgart&Berlin werden – Unserer Polizei den Rücken stärken!“

Die jüngsten Gewaltorgien in der deutschen Großstadt Stuttgart mit 19 zum Teil schwer verletzten Polizisten, 40 zertrümmerten und geplünderten Geschäften und 12 zerstörten Polizeiautos geben auch in Wien Anlass zu Besorgnis und ernsthaftem Nachdenken.

Die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald waren aus diesem Anlass am 23. Juni ganztägig im Bezirk unterwegs, um viele Floridsdorferinnen und Floridsdorf auf die auch im TV gezeigten schockierenden Bilder aus Deutschland anzusprechen.
 
„Fast ausnahmslos waren bzw. sind die Leute der Ansicht, dass seitens der Regierung Maßnahmen gesetzt werden müssen, um ein Überschwappen der Szene nach Österreich und speziell nach Wien zu verhindern. Und die deutlich überwiegende Mehrheit der Befragten ist der Meinung, dass es Zeit sei, der Polizei auch moralisch den Rücken zu stärken“, fassen die beiden WIFF-Bezirkspolitiker ihre gemachten Erfahrungen zusammen.
 
Es könne nicht weiter angehen, dass sich Beamte im Einsatz von Randalierern und Pseudo-Demonstranten auf übelste Weise beschimpfen und bespucken lassen müssen und im Falle von körperlichem Einsatz gegen gewalttätige Randalierer letztlich sogar vor Gericht zitiert werden. „Es ist hoch an der Zeit, Vorkommnissen wie in Berlin und zuletzt in Stuttgart bei uns vorzubeugen.
 
Dazu muss die Politik – und hier an vorderster Front Innenminister Nehammer (VP) – rasch deutliche Zeichen setzen und anstatt oft mehr als zweideutiger Äußerungen einmal eindeutig klarstellen, dass gewalttätige Aktionen gegen Recht und Ordnung künftig seitens der Polizei keinesfalls mit ‚Samthandschuhen‘ und gutem Zureden beantwortet werden“, so Schimanek und Turtenwald abschließend. – Foto: Franz Hödl.