WIFF-Warnung vor Haustürwerbung: „Einladung zum Einbruch!“

In jüngster Zeit nimmt die sogenannte „Haustürwerbung“ überhand – vor allem Pizza- oder etwa Frischgebäckanbieter lassen zwecks Einsparung der Postgebühr ihre Flyer von zumeist ausländischen Billig-Verteilern kurzerhand an die Türschnallen von Wohnungs- und Haustüren hängen oder direkt auf den Fußmatten ablegen. Für WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek „eine Vorgangsweise, die unter Androhung von Strafzahlungen umgehend abgestellt werden muss!“

Diese Praktik komme geradezu einer Einladung für Einbrecher gleich. „Sind Bewohner beispielsweise für einige Tage etwa auf Urlaub oder auch im Krankenhaus, bleiben die Werbungen an den Türschnallen hängen oder in den Hauseinfahrten liegen und regen so Verbrecher zum risikolosen Einbruch geradezu an“, ist Schimanek überzeugt. „Wir werden diese Praktiken und ein etwaiges Vorgehen dagegen jedenfalls anwaltlich prüfen lassen“, so der Bezirkspolitiker abschließend.