WIFF – Wir für Floridsdorf fordert: „Absolutes Bettelverbot in der Bundeshauptstadt!“

Angesichts der fast schon epidemieähnlichen Ausbreitung des Bettlerunwesens in Floridsdorf und in ganz Wien fordert WIFF – Wir für Floridsdorf ein absolutes Bettelverbot für den Bereich der Bundeshauptstadt.„Die Wiener Stadtpolitik sollte sich ein Beispiel an Norwegen nehmen. Dort hat sich die Regierungskoalition auf ein landesweit absolutes Bettelverbot geeinigt, das am 1. Jänner 2015 in Kraft treten wird. Kommunen haben jedoch bereitsab 1. Juli 2014 die gesetzliche Möglichkeit Bettelverbote auf lokaler Ebene zu erlassen“, verweist WIFF – Bezirksrat Hans Jörg Schimanek auf das skandinavische Beispiel. Österreich verfüge über ein derart dichtes soziales Netz an Hilfsorganisationen, dass es bei uns niemand nötig habe, öffentlich Betteln gehen zu müssen, ist der Bezirkspolitiker überzeugt.

„In Wahrheit unterstützen unsere Rathausgranden mit ihrer Bettelerlaubnis nur die rumänische und bulgarische Bettlermafia. Die bei uns bettelnden Menschen werden in ihrer Heimat rekrutiert und gegen ein verschwindend geringes Entgelt wie Skalven gehalten. Die erbettelten Gelder landen fast ausschließlich in den Säcken dieser menschenverachtenden Ausbeuter, die in tollen Villen residieren und in Luxuskarossen unterwegs sind“, so Schimanek. Er verweist auch auf diesbezügliche Aussagen der Wiener Polizei, wonach Bettlerbanden von Haus zu Haus ziehen und möglicherweise geeignete Objekte zum Einbrechen auskundschaften.