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WIFF – Wir für Floridsdorf: „Von Rot&Grün geplante Radwege in der Brünner Straße bis zum Spitz bedeuten vorprogrammiertes Chaos!“

Jetzt ist es amtlich: Vor wenigen Tagen wurde den im Floridsdorfer Bezirksparlament vertretenen Fraktionen das Ergebnis der von der Stadt Wien in Auftrag gegebenen Planung beidseitiger Radwege in der Brünner Straße zwischen dem künftigen Krankenhaus SMZ Nord und dem Bezirkszentrum Am Spitz präsentiert. Noch in der Sitzung hat WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek klar gemacht, „dass wir von WIFF alles daran setzen werden, damit dieses Unsinnsprojekt verhindert wird!“.

 
Laut Planung sollen die links und rechts der Straße vorgesehenen Radwege jeweils auf einem eigenen Baukörper geführt werden. Dadurch werden sowohl die Gehsteige wie auch die ohnehin nur jeweils einbahnigen Fahrbahnen deutlich schmäler „und“ – so Schimanek – „zum Drüberstreuen soll beispielsweise die Linksabbiegespur von der Brünner Straße stadteinwärts in die Angererstraße auf dem Gleiskörper der Straßenbahn geführt werden“. Begründet wird die Planung damit, dass man eine durchgehende Verbindung mit den bestehenden Radwegen in der Floridsdorfer Hauptstraße herstellen wolle. Die WIFF-Mandatare sind überzeugt: „Die Verwirklichung dieser Schnapsidee muss unter allen Umständen verhindert werden, will man auch angesichts des in den nächsten Jahren weiterhin zu erwartenden Einwohnerzustroms im Bereich Groß Jedlersdorf bis Stammersdorf im Bezirkszentrum vor allem zu Spitzenzeiten ein totales Chaos vermeiden. Hier würden – wenn überhaupt – wegen 0,01 Prozent der Verkehrsteilnehmer – mehr würden solche Radwege mit Sicherheit nicht nutzen – die motorisiert unterwegs befindlichen oder die Öffis nutzenden restlichen 99,99 Prozent tagtäglich zum Handkuss kommen!“
 
WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek kritisiert vor allem auch die Doppelzüngigkeit der Rathauspolitik: „Da wird unverdrossen von der Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs schwadroniert und dann präsentiert man uns eine Planung, die eine Abbiegespur Richtung Angererstraße auf dem Straßenbahn-Gleiskörper vorsieht. Was sich da vor allem während der Hauptverkehrszeit abspielen würde, wenn zum Beispiel ein oder zwei Linienbusse samt einem Rattenschwanz von dahinter wartenden Pkw abbiegen wollen, will ich mir gar nicht vorstellen. Und dass so ganz nebenbei bis zu 25 Parkplätze verloren gingen, würde die im Bezirkszentrum ohnehin schwächelnde Geschäftswelt noch weiter dezimieren. Hier darf es nur einen einhelligen Beschluss des Bezirkes – wenn erforderlich auch ohne die eine oder andere Grünstimme – gegen diese unsinnige rot&grüne Rathausidee geben“, so Schimanek und verweist auf die Fehlplanung etwa in der Leopoldauer Straße.
 
„Was nützt es uns Floridsdorfern, dass die Verantwortlichen jetzt zugeben, eine derartige Planung würde es heute nicht mehr geben. Wir müssen verhindern, dass sich solche Fehler künftig in der Brünner Straße oder anderswo im Bezirk wiederholen. Ein ‚Ja‘ zu Radwegen dort, wo sie hingehören und vor allem wo sie ohne Beeinträchtigung der fast hundertprozentigen Mehrheit der Verkehrsteilnehmer aufgrund der vorhandenen Gegebenheiten auch sinnvoll sind!“