WIFF–WIR FÜR FLORIDSDORF GEGEN SCHLIEßUNG VON POLIZEIWACHZIMMERN UND FÜR DEUTLICH MEHR POLIZEIBEAMTE FÜR DEN BEZIRK

Eine klare Absage erteilt WIFF–Wir für Floridsdorf den Überlegungen von Polizei und Innenministerium, in Floridsdorf Polizeiinspektionen (Wachzimmer) zu schließen bzw. zusammenzulegen. „Wir glauben, im Namen eines überwiegenden Teiles der Bevölkerung zu sprechen, dass es sich hier um eine ‚Schnapsidee‘ handelt, die den Bedürfnissen der Floridsdorferinnen und Floridsdorfer klar widersprechen würde“, sind die beiden WIFF-Vertreter im Bezirksparlament, BR Hans Jörg Schimanek und BR Ossi Turtenwald, überzeugt.

„Floridsdorf hat rund 150.000 Einwohner und als Randbezirk viele Siedlungs- und Kleingartenanlagen, die als bevorzugtes Tätigkeitsfeld für die aus den Ostländern auf Einbruchs- und Diebstahlstour zu uns kommenden Kriminellen gelten. Nicht zuletzt sind auch nicht einmal mehr Wohnungen in größeren Anlagen sicher.“, so die beiden Bezirkspolitiker, die tagtäglich den Kontakt zur Floridsdorfer Bevölkerung pflegen.

Die Forderungen von WIFF–Wir für Floridsdorf an die Innenministerin, die Wiener Polizeispitze und an die Justiz:

1.  KEINE SCHLIEßUNG bzw. ZUSAMMENLEGUNG VON POLIZEIDIENSTSTELLEN IM BEZIRK

2.  DEUTLICHE AUFSTOCKUNG DES PERSONALSTANDES FÜR  FLORIDSDORF

3.  MEHR ABENDLICHE UND NÄCHTLICHE STREIFUNGEN (auch zu Fuß) VON BEAMTEN IN ZIVIL UND

UNIFORM

4.  KEINE GLACÉHANDSCHUHE FÜR EINBRECHER UND DIEBE, SONDERN STRENGE STRAFEN

5.  ANGESICHTS DER AMNESTIEN FÜR KRIMINELLE IN TSCHECHIEN, UNGARN, RUMÄNIEN UND

BULGARIEN RIGOROSE KONTROLLEN AN UNSEREN OSTGRENZEN BEI DER EIN- UD AUSREISE

6.  ASSISTENZEINSATZ DES BUNDESHEERES FÜR DIE SICHERHEIT DER BEVÖLKERUNG

„Mehr Polizei auch in den Abend- und Nachtstunden auf der Straße würde sich auch auf das derzeit auf einem absoluten Tiefstand befindliche Sicherheitsgefühl der Bevölkerung auswirken. Vor allem ältere Menschen leiden aus Furcht vor Einbrechern bereits an Schlafstörungen und anderen psychischen Folgen. Das haben sie sich in ihren ‚alten Tagen‘ ganz sicher nicht verdient“, so die beiden WIFF-Bezirksräte. Angesichts der zur Zeit laufenden Amnestien von Kriminellen in Tschechien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien müsse es ab sofort auch rigorose Kontrollen an den Ostgrenzen bei der Ein- und Ausreise geben.

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