WIFF: „Wohnbaublase – wann platzt sie..? – Euro 16.- pro Quadratmeter ohne Strom, Heizung, Warmwasser unerschwinglich!“

Seit rund einem Jahr versucht der Bauträger SÜBA AG mit äußerst mäßigem Erfolg, seine von der Bank Austria/Sparte Real Invest als Investor frei finanzierten Mietwohnungen in der Prager Straße 105 bis 109 an die Frau bzw. an den Mann zu bringen.

„Wenig verwunderlich, wenn man beispielsweise für knapp 46 m2 mehr als 700 Euro Monatsmiete inkl. BK&Steuer berappen muss. Noch dazu ohne Heizung, Strom und Warmwasser. Das sind satte 16 Euro pro Quadratmeter – und das Monat für Monat und eventuell noch 97 Euro monatlich für einen Garagenplatz“, so die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald nach Lektüre der Angebotsunterlagen.
 
Hinzu kommen noch drei Monatsmieten Kaution, zwei Monatsmieten Maklerprovision sowie die Vertragserrichtungskosten. „Kein Wunder, dass sich die Nachfrage in Grenzen hält und dort viele Wohnungen noch immer leer stehen“, so die beiden Bezirkspolitiker und verweisen zugleich auf ein weiteres, derzeit noch in Bau befindliches SÜBA-Projekt in der Leopoldauer Straße. Angesichts des derzeitigen Baubooms sei es wohl nur eine Frage der Zeit, wann die, so scheint es, schier unbegrenzt wachsende Wohnbaublase mit einem gewaltigen Knall zerplatzt und die vielen auch privaten Investoren – wie in Floridsdorf etwa die ehemaligen Ski-Asse Hermann Mayer und Rainer Schönfelder – statt Renditen kassieren zu können durch die Finger schauen müssen.