Will die Stadt Wien das malerische „Jagdschloß Magdalenenhof“ auf dem Bisamberg dem Verfall preisgeben?

Will die Stadt Wien das malerische „Jagdschloß Magdalenenhof“ auf dem Bisamberg dem Verfall preisgeben? Auch die Nachnutzung des umliegenden großen Gebäudebestandes nicht geklärt WIFF: „Ausflüchte der Umweltstadträtin Sima nicht mehr länger tragbar!“

Nach 25 Jahren wurde mit Dezember 2011 der Nutzungsvertrag für das „Jagdschloß Magdalenenhof“ auf dem Bisamberg zwischen der Gemeinde Wien und der Familie Sarsam seitens der Stadt Wien beendet. Seither steht das malerische Gebäude inmitten eines herrlichen Parks leer. Und so wie seit mehr als 50 Jahren investiert die Stadt Wien – federführend hier Umweltstadträtin Sima kaum Geld, um den Gebäudebestand zumindest zu erhalten. Stadträtin Sima dagegen behauptet in ihrem jüngsten Schreiben an die Bezirksvertretung Floridsdorf das Gegenteil:
 
„Die Villa Magdalenenhof selbst wird samt Garten regelmäßig gepflegt und Instand gehalten. Dazu wird der Garten gemäht (zählt zur regelmäßigen Pflege des Gartens nicht auch das Mähen des Gartens..? – Anm. WIFF), der Baumbestand gepflegt (zählt wohl auch zur Pflege des Gartens…– Anm. WIFF) und es finden regelmäßig Kontrollbegehungen statt um auftretende Schäden festzustellen und gegebenenfalls zu beheben“. 
 
Über solche Aussagen können regelmäßige Beobachter und vor allem Bauexperten nur den Kopf schütteln. „Wenn die Bausubstanz nicht rasch zumindest teilsaniert wird, dürfte das  Jagdschloß schon bald völlig unsanierbar werden“, sagt ein Floridsdorfer Bautechniker, der wöchentlich mehrmals auf dem Bisamberg joggt.Brief-Sima-3-14
WIFF fordert daher Stadträtin Sima auf, hier raschest tätig zu werden und sich nicht mit seit Jahren sich stets wiederholenden Aussagen aus der Verantwortung zu stehlen die da seit 2011 lauten: „Zur möglichen Nachnutzung finden laufend Gespräche statt“
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Bildtexte:  Die „Villa Magdalenenhof“ kurz nach 1900Sarsam-Villa-neu Kopie

Die „Villa Magdalenenhof“ heute im „Winterkleid“