Wohnhausanlage Siemensstraße/Justgasse: „Outdoor“-Briefkästen laden zum Diebstahl ein

 

Seit Wiener Wohnen in der Wohnhausanlage Siemensstraße 21 – 55 Briefkästen nicht im Stiegenhaus, sondern vor den Hauseingängen montiert hat, fürchten viele Bewohner um ihre Post, etwa per Post zugestellte Bankkarten und Codes . Nach zuletzt mehreren Beschwerden trafen einander nunmehr Bezirksrat Ossi Turtenwald und Gerhard Doppler (beide WIFF) zu einem Lokalaugenschein samt „Diebstahlversuch“.Und tatsächlich gelang es Turtenwald, mit den Fingern ein Poststück aus einem Briefkasten zu fischen. „Mit solchen Briefkästen bietet man Diebesbanden ein ideales Betätigungsfeld. Wenn es schon mir mit meiner doch robusteren Hand gelingt,  Poststücke aus dem Briefkasten zu fischen, wie leicht fällt dies dann Frauen oder Kindern“, so der WIFF-Bezirksrat. Und Gerhard Doppler legt nach: „Auch die Platzierung der Kästen ist benutzerunfreundlich, muss man doch, um zu seiner Post zu gelangen, während oder nach Regen- bzw. Schneefällen mitten in den Morast steigen“. – Turtenwald und Doppler fordern nunmehr Wiener Wohnen auf, umgehend neue und diebstahlsichere Briefkästen im Inneren der Stiegenhäuser zu installieren. „Andernfalls steht WIFF durch etwaige Postdiebstähle Betroffenen bei Regressansprüchen gegen Wiener Wohnen gerne beratend zur Seite“, so Turtenwald.