Zwei unbelehrbare „Taubenfreundinnen“ gegen den Rest der Bewohner von Alt-Leopoldau

Leopoldauer Platz: „Dauerbrenner Taubenplage“: Zwei unbelehrbare „Taubenfreundinnen“ gegen den Rest der Bewohner von Alt-Leopoldau.

Seit sich eine auf dem Leopoldauer Platz wohnende Apothekerin vor Jahren als „Freundin der Tauben“ entdeckt hat, ist bei der übrigen Anrainerschaft des idyllischen Platzes „Feuer bzw. Taubenkot auf dem Dach“. Die exzessive Fütterung mit Speck und Mais in – so ein ständige Beobachter des Treibens – „Großküchenmengen“ habe dazu geführt, dass sich bereits mehr als tausend Tauben auf dem Leopoldauer Platz in Bäumen, Gärten und auf Hausdächern niedergelassen haben.

„Das geht das ganze Jahr über so. Da werden im Laufe der Zeit Tonnen an Mais, Hunderte Kilogramm gewürfelter Speck und zerkleinerte Sandwichwecken verfüttert, wodurch natürlich auch Ratten angelockt werden. Und jetzt hat auch noch eine zweite Bewohnerin auf unserem Platz ihre vermeintliche Liebe zu den Vögeln entdeckt“, beschweren sich – „auch namens eines überwiegenden Teils der Bevölkerung des gesamten Bereichs“ Fritz B. und Kurz H. und warten zum Beweis mit einer Fotoserie auf.

Viele Anrainer beklagen sich auch, „dass während der warmen Jahreszeit ein Mittags- oder Abendessen oder eine gemütliche Jause in unseren Hausgärten schlicht unmöglich ist, will man Taubenkot auf Tellern oder Tischtüchern vermeiden. Und auch unsere Bäume und Hausdächer sind stets voll mit Taubenkot“. Neben den Bäumen und Hausdächern nehmen die Taubenschwärme auch Besitz vom Flachdach eines benachbarten Kindergartens. „Der davor liegende Spielplatz schaut dann auch immer wieder entsprechend aus“, so eine Mutter zweier Kinder zu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.

„Seit Jahren versucht der Bezirk mit wechselndem Erfolg, die Apothekerin von ihrem gesundheits- und umweltschädigenden Verhalten abzubringen. Nunmehr hat die offenbar unbelehrbare Akademikerin Gesellschaft einer Gleichgesinnten bekommen. Jetzt ist es hoch an der Zeit, diesem unsinnigen Treiben ein behördlich verordnetes Ende zu bereiten. Wer sich Jahre lang nicht an geltende Bestimmungen hält und trotz Fütterungsverbot für Taubeninvasionen auf dem Leopoldauer Platz sorgt, muss eben durch empfindliche Geld- und – wenn nötig – Gerichtsstrafen zur Vernunft gebracht werden. Es ist Zeit, dass Umwelt- und Gesundheitsbehörden endlich konsequent ‚Nägel mit Köpfen‘ machen“, so Hans Jörg Schimanek abschließend.

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